2016 fand im Dortmunder Unionviertel, im Essener Quartier City-Nord und in der Hammer Innenstadt dasurban social art project LEERE_FÜLLE mit zahlreichen Veranstaltungen, Performances und Ausstellungen statt. Die Videodokumenation von Jochen Herzog / PICTURES UNDER D'INFLUENCE gibt einen 14-minütigen Einblick in 20 Stunden Parcours an 3 Tagen.

LEERE_FÜLLE verbindet Künstler*innen mit den Bewohner*innen der Quartiere und zugleich die Sparten Musik, Tanz, Medienkunst, Fotografie, Literatur.

Alles dreht sich um die Paradoxien von Leerstand und Überfülle in den Städten. Denn städtische Leerräume in Ballungszentren sind zu einer Realitätgeworden. Auch (und gerade) dort, wo Strukturwandel greift, leeren und füllen sich Räume immer wieder: an einem Tag noch ein temporärer Kunstsalon, am nächsten ein Handyshop, am übernächsten eine Pizzeria. Und zwischen allem vernetzen die sozialen Medien, in denen sich Menschen ganz nahekommen können, ohne je einen physischen Raum zur selben Zeit zu betreten. LEERE_FÜLLE erkundet dieses Phänomen interdisziplinär. In ihren jeweiligen Quartieren erkunden die Akteure und Performer Leerstände, stark frequentierte Orte und durch den Wandel neu definierte Orte.

Partner und Förderer:

Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturbüro Dortmund, Fonds Soziokultur und LAG Soziokultur NRW in Kooperation mit der Etage UZWEI im Dortmunder U, LAG Tanz NRW, LAG Literatur NRW, Die Urbanisten e.V., ecce GmbH/ Kreativ.Quartiere Ruhr, Westfalenkolleg Dortmund, KoBi Dortmund, Adler Kiosk + Trinkhalle Adler 59, Treibkraft Theaterinterventionen, Jugendkulturzentrum KUBUS, Servicebüro Kunst + Kultur, agentur artwell „Kunst im Quartier“ (ein JustiQ-Mikroprojekt von der Stadt Hamm und dem Kommunalen Jobcenter Hamm im Rahmen des Bundesprogramms „JUGEND STÄRKEN im Quartier“, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und den Europäischen Sozialfonds.) Mit freundlicher Unterstützung durch die Zukunftsfabrik Hamm, die Buchhandlung Margret Holota, die Allbau AG und das Unperfekthaus Essen.

 

Fotocredits: Volker Dinter