YOU CAN VISIT ME.

Ein künstlerisch-performativer Rundgang durch Hoffnungs_Räume in

Ladenlokalen, Privatwohnungen und Hinterhöfen.

PREMIERE
(ausverkauft)

29.08.2019, 20 Uhr

 

WEITERE TERMINE

01.09.2019, 11 Uhr und 16 Uhr

14.09.2019, 20 Uhr 

15.09.2019, 11 Uhr und 16 Uhr

 

TREFFPUNKT  

Machbarschaft Borsig 11
Borsigplatz 9
44145 Dortmund

 


Drei von fünf Orten des Rundgangs sind leider nicht barrierefrei zugänglich.


TICKETS
Reservierung unter vier.D@online.de oder Tel. 0176 46034717

Vorverkauf: 12 / 9€ (erm.)

 

Abendkasse: 14€  / 11€ (erm.)

Eine Produktion von vier.D in Kooperation mit Machbarschaft Borsig 11, Echt Nordstadt und appARTment Ruhr.


YOU CAN VISIT ME.

Vier Frauen. Vier Leben. Vier Lebens_Räume. Und das Gefühl, dass sich etwas ändern muss. Blüht eine Blume, zeigt sie uns die Schönheit. Blüht sie nicht, lehrt sie uns die Hoffnung: Die Hoffnung auf ein besseres Leben, die Hoffnung auf Freundschaft, die Hoffnung, endlich so sein zu können, wie man eigentlich sein möchte. Vier Geschichten über Glaube, Liebe, Kitsch und Wahrheit. Über den Mut, zu sagen: So sollte es nicht sein! Und über das Glück, die Hoffnung niemals aufzugeben. „You can visit me.“ lädt ein zu behaglicher Nähe und gesunder Distanz, zum Nachdenken über teils geglückte, teils gescheiterte Lebensentwürfe.

„Die Hoffnung gleicht einem kauernden Tiger, der erst losspringt, wenn der Augenblick zum Sprung gekommen ist.” (Erich Fromm)

Vier Lebens_Räume und ein Hinterhof. Vier Geschichten. Vier Frauen. Die Zuschauenden sind eingeladen, ganz nah heranzutreten an vier besondere Biografien von Frauen. Frauen, die vor ihrer Familie fliehen mussten, um frei zu sein. Frauen, die sich vor der Regierung verstecken mussten, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Frauen, die sich nicht erzählen lassen wollen, wie sie zu leben haben. Frauen, die mit Hilfe von Hormoneinnahmen endlich Frau sein können. Ist die Hoffnung weiblich?

Was ist Hoffnung?

Die Hoffnung ist rot. Blutrot. Und sitzt im Herzen. Denn sie sprudelt vor Leben. Nein. Die Hoffnung sitzt im Kopf. Da, wo die Identität sitzt. Im Gehirn. Nicht im Herzen. Im Herzen sitzt gar nichts. Nein. Die Hoffnung ist ein lächelndes Gesicht. Nein. Die Hoffnung fühlt sich an wie warme Luft. Als würde einen die Luft von innen umarmen. Und sie ist so groß wie ein Tennisball. Nein. Sie ist flauschiger als ein Tennisball. Wie ein Teppich. Oder wie ein Schlafanzug. Aber fest. Damit man sie halten kann. Nein. Die Hoffnung liegt in den Armen. Im Bizeps. Angewandte Hoffnung sozusagen. Oder?

 

„Wer von der Hoffnung lebt, tanzt auch ohne Musik.“ (Englisches Sprichwort)

Credits

PERFORMERINNEN

Tanz: Yara Eid

Schauspiel: Cordula Hein, Christiane Wilkens

Physical Theatre: Sindy Tscherrig
Hoffnungsträger*innen: Bewohner*innen des Quartiers

KÜNSTLERISCHES TEAM

Konzept, Choreografie: Birgit Götz

Regie: Nina de la Chevallerie

Texte, Dramaturgie: Thorsten Bihegue

Szenografie: Theresa Mielich, Kathlina Reinhardt

Video, Sounds: Reimar de la Chevallerie

Künstlerische Assistenz: Dajana Hannert

Grafiken: Sabine Gorski

PRODUKTIONSTEAM

Projektmanagement: Nilüfer Kemper

Produktionsassistenz: Yasemin Cölgecen

Öffentlichkeitsarbeit: Sina Langner

Technik: dobeq / Kai Schlusen